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Verbandsklage: Tiktok soll Verbrauchern Schadenersatz zahlen. Nach der Plattform X ist nun Tiktok an der Reihe.
Am Kammergericht wurde von der niederländischen gemeinnützigen Stiftung Stichting Onderzoek Marktinformatie (SOMI) neben der Klage gegen „X“ (siehe PM Nr. 19/2025) auch eine Klage gegen das soziale Netzwerk „TikTok“ eingereicht, mit der die Zahlung von Schadensersatz an zum Klageregister angemeldete Verbraucher*innen gefordert wird.
Am Kammergericht wurde von der niederländischen gemeinnützigen Stiftung Stichting Onderzoek Marktinformatie (SOMI) neben der Klage gegen „X“ (siehe PM Nr. 19/2025) auch eine Klage gegen das soziale Netzwerk „TikTok“ eingereicht, mit der die Zahlung von Schadensersatz an zum Klageregister angemeldete Verbraucher*innen gefordert wird.
Die Social-Media-Plattformen TikTok und X (vormals Twitter) stehen seit längerer Zeit in der Kritik. Nicht nur Datenschützer und Juristen, sondern auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, zivilgesellschaftliche Organisationen und viele andere werfen – besonders diesen Plattformen – unter anderem Desinformation, Manipulation und die gezielte Förderung von Suchtverhalten vor.
Verbraucherschützer wollen nicht mehr auf die Prüfungen von Behörden warten und ziehen vor Gericht. Nutzer können sich den Klagen anschließen.
TikTok dominiert weiterhin die Nachrichtenlage, diesmal kommt der Wind aber aus einer ganz anderen Richtung: Denn gegen TikTok und X wurde gestern in Deutschland jeweils eine Sammelklage mit einer potenziellen Schadensersatzhöhe von mehreren Milliarden Euro eingereicht. Seit dem DeepSeek-Schock aus China bleibt im Bereich KI währenddessen kein Stein auf dem anderen – neben Turbulenzen bei den Aktienkursen überschlagen sich die großen Akteure auch mit neuen Modellen und Produkten.
In immer mehr europäischen Ländern drohen TikTok und X Schadenersatzzahlungen an Nutzer. Eine niederländische Stiftung will damit die Nutzerrechte stärken – und jetzt auch mit Hunderttausenden Deutschen klagen.
Die niederländische Stiftung SOMI hat in Deutschland vier Kollektivklagen gegen TikTok und X eingereicht.
Die beiden viel kritisierten Plattformen X und Tiktok bekommen nun auch juristisch Druck. Eine holländische Verbraucherstiftung reicht in ganz Europa Klage wegen fehlenden Kinderschutzes und Datenlecks ein – auch in Berlin. Betroffene können sich der Schadensersatzklage anschließen, welche die Unternehmen Milliarden kosten könnte.